Antikriegsaktivisten haben sich an unserem "Kriegsminister" Jung vergriffen und ihn mit Schuhen beworfen, um sich von der durchaus empfehlenswerten Islamischen Praxis des Schuhewerfens dennoch ein wenig ab zu setzten, handelte es sich dabei aber um rosa Flip Flops, sowas haben die im Irak vermutlich gar nicht. Bei der Aktion ging es darum die Party zum 15 jährigen Kriegsttreiben der BRD zu stören.
Das britische konservative Wochenblatt "Spectator" hat heute als erste quasi öffentlich verkündet, dass Demokratie und Gerechtigkeit keine Rolle mehr in Großbritannien spielen. "Wenn wir die sogenannten "Herren der Welt" zu sehr unter Druck setzen, gibt es eben viele andere Teile der Welt, in die sie gehen können." Wow da bin ich platt also
1. Sind die "Herren der Welt" wohl keine Politiker sondern Bänker und Topmanager
2. Wusste ich nicht mal, dass ich Herren habe und muss das auch noch aus einen konservativen Blatt erfahren
3. Schwanke ich gerade zwischen Frust darüber, dass genau keiner der Verantwortlichen weltweit irgendwas kapiert zu haben scheint und wir dafür bluten sollen und Freude, dass ich sowas ausgerechnet bei der Tagesschau finden darf, die das hoffentlich aufbohrt und rund um die Uhr senden wird (gut man wird ja wohl noch mal träumen dürfen, oder?)
Rupert Murdoch´s CEO John Hartigan hingegen sieht die Schlinge um seinen Hals wohl etwas enger werden, deswegen würde er uns alle gerne in den Knast stecken, ich glaube Zensursula würde sich prächtig mit ihm verstehen und ich hoffe ihr versteht jetzt, warum Net Neutrality und das Auflehnen gegen Zensur im Internet so wichtig ist. Ich glaube so Jungs wie dem Murdoch würde es gefallen, wenn alle nur noch Fox sehen würden ...
In der Zwischenzeit verteilt eine kleine Gruppe von Leuten die Steuergelder, die wir Deutschen warscheinlich nicht mal die nächsten 100Jahre erarbeiten könnenund das ganze ohne, dass ihnen jemand dabei zusehen darf oder weiss, wer wie viel bekommt. Sogar die von uns noch gedultete Junta darf unter Strafe nichts sagen. Dieser Artikel ist Pflichlektüre für heute!!!!
Jetzt mal ernsthaft, nehmen wir mal an ihr seid 10 Leute habt 480Milliarden und keiner kontrolliert euch, bzw. die, die euch kontrollieren sollen gehen in den Knast, wenn sie was sagen ... WTF? seriously WTF? 480 Milliarden ich wette meinen kleinen Finger, dass sich bei so einer Konstellation ein Modus Operandi finden lässt, der für die Verteiler inklusive der Überwacher ein bisschen was abwirft, bei 480Milliarden fallen ein paar Millionen gar nicht mehr so auf. Wir hatte neulich doch schonmal so ein Spielchen mit der Liste der EU Subventionen. Liebe Blödzeitung Bild liebes ehemaliges Nachrichtenmagazin lieber Spiegel, warum stehen solche Sachen nicht auf der verdammten Titelseite.
Da kann ich nur sagen "long live the interbutts" und ich hoffe auch der letzte hat jetzt kapiert, wie wichtig dieses Netz ist und das wir alles tun sollten um es vor Zensur und Willkür zu schützen, nur so kann man sich umfangreich informieren.
Der Punkt ist aber, dass der Unterschied zwischen einem Normalen Horoskop und einem Horrorskope der ist, dass man bei einem Horrorskope vom Ersteller quasi unter Androhung übelster Strafen gezwungen wird das Ding auch zu erfüllen ...
Was meint ihr kriegt der Zing das hin?:
bei den löwe-herren kommt nach einer bisher normalen woche ab donnerstag nun ganz schön bewegung ins spiel. vor allem beruflich ergeben sich spannende perspektiven, die die aktiven löwen unbedingt nutzen sollten. im privaten bereich ist die erotische spielwiese eröffnet, besonders am freitag und samstag, da sollten unternehmungslustige löwemänner durchaus über ausreichend viel süße beute stolpern.
Also Freitag und Samstag auf Beutefang gehen und Morgen auf die Interne Position bewerben, auf die ich vorgestern gestoßen bin, sollte machbar sein, oder?
Da hätten wir mal eine Ostdeutsche Lösung, ich als Wessi hab zwar immer noch hier und da was zu nörgeln aber die Ossis haben sich ja immerhin schon einmal von einem eher blöden System verabschiedet, ausserdem ist es auch noch nett gemacht ...
Ach ja dann war da noch der Twitterabsturz heute Nacht wegen ihm hier ... ein Freak aber hey, ich bin in den 80ern groß geworden, so what? Und manchmal hatte er wenigstens gut Texte ... so das reicht aber jetzt als Laudatio die ganzen anderen blogs fallen sowieso schon drüber her ... nur nochmal als reminder ...
der Jackson Mich, ihr müsst das Video ja nicht gucken irgendwo zwischen Wahnsinn und Genie und pädophälie pendelte der Junge doch immer rum, oder?
Und ach ja ehe ich´s noch ganz vergesse in den USA bedroht Bernanke mittlerweile mal ganz unverholen den Kongress "We will cause an Economic Collapse if you audit the Fed!" Na, wer ist der Boss? Jedenfalls niemand, den die Amerikaner gewählt hätten, wow!
Hmm hat er das nicht vor ner Weile schon mal behauptet, als es darum ging den Markt mit Dollars zu fluten, also was jetzt?
Anderswo in der Welt geht es auch übel zu, vor lauter Michael Jackson auf twitter schon fast gar nicht mehr wichtig ... der Iran.
Ich werde mich dazu immer noch nicht konkret äussern ich könnte mir auch vorstellen, dass sich hinterher rausstellt, dass doch der Ahmadschin ... wie auch immer man den Spinner schreibt gewählt wurde, an alle greenheads auf twitter, Iranische Geschichte pauken wäre angesagt das gabs im Iran 53 (glaub ich) schonmal und da dachte die ganze westliche Welt auch das wäre so vom Iranischen Volk gewollt ... aber wer muss schon Dinge hinterfragen?
Wenn man weiss wer der Gute ist ...
Dann hat der Tag eine Struktur ...
oder? Herr Pispers?
mal ganz ehrlich ich habe keine Ahnung ob Ahmadschinskinhead wie auch immer sein dämlicher Name sein mag bei der Wahl betrogen hat und falls ja oder nein hat irgend jemand Beweise dafür? Ich nicht, ja mag schon sein, dass er betrogen hat (kann ich mir sehr gut vorstellen) aber komm schon das hat George W. auch schon gemacht. Ganz ehrlich, wenn das gleiche in Burkina Faso passieren würde würde es kein Schwein interessieren, so wie die Schweinegrippe. Das sind alles Politiker die Lügen und bescheissen immer! Das Einzige was ich wirklich abstoßend finde ist die Gewalt dieses Regimes ... aber ansonsten, kann jemand mit Sicherheit sagen, dass die eher bescheidenere Landbevölkerung vom Iran den nicht doch gewählt hat? (gab da mal so ne Umfrage kurz vorher, wo er 60% hatte) So wie im Falle von George W. 2x hintereinander oder wie bei uns den Kohl 16 Jahre? Und warum sind die Protestschilder ab Tag1 auf Englisch, haben die dort Medienberater? Und warum nur in Teheran die Ossis haben auch nicht nur in Berlin demonstriert?
Kurz gesagt ich weiss es nicht deswegen werd ich das weiterhin beobachten und nur das Verurteilen, was offensichtlich ist und zwar die Gewalt mit der dieser Ahmedsc ach dieser Arsch eben gegen seine Bevölkerung vorgeht, wer weiss ob der extrem prowestliche Moussawi nicht Irans Ölquellen für nen Appel und n Ei verhöckern würde, ich weiss es nicht! Und deswegen halte ich auch erst mal die Füsse still und plärr nicht gleich mit den Mainstream Medien mit!
Und manchmal fühle ich mich wie auf einem Laufband ... und nochmal Kitty Content, weil ichs kann!!!!
Ich halte nicht besonders viel von den Angstmachseiten, die den Leuten einreden, dass der Weltuntergang bevorsteht und das ganze dann auch noch mit kommerziellen Interesse Ausschlachten. Frei nach dem Motto, die Wirtschaft bricht zusammen, kauft Gold! Erstere Aussage ist langfristig richtig, solange wir dieses Geldwertsystem beibehalten wird es irgendwann krachen (aussagen darüber wann genau halte ich für unseriös), letztere Aussage halte ich nicht für grundsätzlich falsch, aber Gold kann man halt auch nicht essen ... ich persönlich hätte dann lieber einen großen Garten und ein paar Hühner oder so.
Ich halte solche Seiten auch für bedenklich, weil sie wie alles in unseren Wirtschaftssystem funktionieren, "wir machen dir Angst und dann konsumierst du", wenn du Pickel hast mag dich keiner deswegen kauf Clearasil, wenn du nicht die neuesten Schuhe hast bist du uncool deswegen kaufe den shice ... etc. etc. unglücklicherweise fallen die meisten Menschen darauf rein.
Dennoch hab ich gerade auf so einer Seite (und nein ich werde jetzt nicht meine Sufgewohnheiten darlegen) eine sehr übersichtliche Erklärung gefunden, von etwas, das wir Ökonomen schon lange wissen, aber was so wichtig ist, dass es alle wissen sollten.
Der Typ nennt sich Goldreporter und hat folgendes geschrieben ... (die Überschrift lass ich weg weil sie meiner Meinung nicht stimmt aber der Inhalt ist in diesem Fall Goldrichtig)
Vorsicht das könnte tl/dr sein aber für die Leseunwilligen gibts das ganze unten nochmal von Georg Schramm
Also ab hier Goldreporter Text:
Wir befinden uns in einer Wirtschaftskrise, deren Ausmaß niemand vorhergesehen hat. Wirklich niemand?
Einer der Gründe für die heikle Situation, in der wir uns befinden ist die weltweite horrende Staatsverschuldung. Sie hat dazu geführt, dass über die Jahre hinweg immer höhere Steuern erforderlich waren und Sozialleistungen immer stärker gekürzt wurden. Warum ist das so? Wir gehen der Sache heute auf den Grund.
Wo bleibt die Geldwertstabilität?
Haben Sie sich nie gefragt, was den Banken das Recht gibt, Geld in Umlauf zu bringen und dafür auch noch Zinsen zu verlangen? Gehört den Banken das Geld, das sie verleihen?
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit betont, man dürfe das Instrument der Geldschöpfung nicht dem Staat überlassen, weil er dann dazu neige, zügellos mit dieser Maschinerie umzugehen und dadurch Inflation entstehe. Außerdem könne ein totalitäres Regime die Druckerpresse zur Gewaltherrschaft missbrauchen.
Bolivien, Nicaragua, Brasilien, Argentinien, Zaire, Angola, Russland: Hyperinflation trat in diesen Ländern vor allem deswegen auf, weil sich dort horrende Auslandsschulden auftürmten und die Landeswährung eine radikale Abwertung erfuhr. Warum diese Verbindlichkeiten aufgenommen wurden und wer die Kredite an die Regierungen vergeben hat, dazu kommen wir später.
In der Weimarer Republik war Deutschland gezwungen aufgrund der hohen Reparationszahlungen aus dem Ersten Weltkrieg, enorme Mengen an Geld im Ausland aufzunehmen.
Abgesehen davon muss man sich fragen, was die Notenbanken in den vergangenen Jahren in Sachen Geldwertstabilität besser gemacht haben sollen, als die Staaten denen Missmanagement bei der Geldpolitik vorgeworfen wurde.
Der Dollar hat seit Einführung des Federal Reserve Systems über 90 Prozent seines Wertes verloren. Der Euro besaß im Januar 2009, acht Jahre nach Einführung der Europäischen Währungsunion, durchschnittlich nur noch 80 Prozent seiner Kaufkraft.
Fazit: Die Notenbanken versagen kolossal bei der Wahrnehmung ihrer primären Aufgabe, nämlich der Erhaltung der Geldwertstabilität.
Die Zinsfalle
Fakt ist: Durch den Zinseszinseffekt (den Zins generell) wird kein Staat der Welt es schaffen, seine fremdfinanzierten Schulden jemals loszuwerden. Im Gegenteil, die Verbindlichkeiten schwellen immer weiter an und führen unweigerlich zum Kollaps des Wirtschafts- und Währungssystems. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel "Explosion der deutschen Staatsverschuldung: 3 Billionen Euro bis 2012?"
Wichtig: Hinzu kommt, dass bei der Schöpfung von Kreditgeld die zu zahlenden Zinsen nicht mit ins System eingebracht werden. Folge: Es ist immer zu wenig Geld da!
Die Zinszahlungen an die Banken müssen dem realwirtschaftlichen Kreislauf entzogen werden. Im Falle des Staates als Schuldner:
- durch Steuern und Abgaben
- durch Leistungskürzungen
- durch neue Schulden und versteckte Enteignung der Bürger durch Inflation
Das ist der Grund, warum wir ständig das Gefühl haben, finanziell ausgesaugt zu werden und der Wohlstand für den größten Teil der Menschen immer weiter abnimmt.
Wir können an dieser Stelle nicht zu tief in die Materie einsteigen, deshalb seien zum Thema Geldschöpfungsmonopol der Banken lediglich folgende verkürzte Ausführungen erlaubt.
Eigenes Staatsgeld
Wenn der Staat kein Geld leihen müsste, sondern es unter parlamentarischer Kontrolle selbst schöpfen könnte, wie es Regierungen über viele Jahrhunderte hinweg getan haben, dann ...
... müsste der Staat keine teuren Kredite aufnehmen oder kostspielige Anleihen zur Staatsfinanzierung auflegen
... könnte der Staat gezielt die Wirtschaft fördern und müsste hierfür nicht einmal Zinsen verlangen
... könnte der Staat zum Beispiel fast vollständig auf die Einziehung der veranlagten Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Kapitalertragssteuer verzichten (2008 zusammen: 77 Mrd. Euro), denn die Höhe der jährlich anfallenden Zinszahlungen der öffentlichen Haushalte beträgt derzeit 67 Mrd. Euro
... müsste der Staat seine Bürger generell nicht für die zu leistende Zinszahlungen schröpfen, sondern könnte mit dem eigenen Geld ein Umfeld des sozialen Friedens und der Sicherheit schaffen
... würde Geld nicht mehr ausschließlich und einzig durch die Schaffung neuer Schulden in die Wirtschaft gelangen, sondern durch die Erbringung von Wertschöpfung
Wirkt dies inflationär? Nein, das Geld würde teilweise in Form indirekter Steuern an den Staat zurückfließen und unmittelbar die Wirtschaftsleistung steigern (Definition: Inflation = Geldmengenwachstum geteilt durch Wirtschaftswachstum). Wenn das Geld in produktive Verwendung fließt, dann würden Angebot und Nachfrage gemeinsam steigen und für stabile Preise sorgen.
Das Notenbank-Monopol
Das Dilemma: Wenn der Staat sein eigenes Geld druckt, dann fällt die Macht der Zentralbanken und damit die der Finanzelite im Hintergrund. Dieses Terrain werden die Bankiers dem Staat und damit dem Volk nicht kampflos überlassen. Das Instrument der Geldschöpfung wird von der Öffentlichkeit enorm unterschätzt!
Mayer Amschel Rotschild, deutscher Bankier und Gründer der Finanzdynastie Rotschild, wird oft mit folgender Aussage zitiert: "Lasst mich das Geld einer Nation herausgeben und kontrollieren, und es ist mir egal, wer die Gesetze schreibt."
Merke: Endlose Schulden und Kredite für Staat und Bürger sind endlose Profite für die Banken. Gläubiger haben darüber hinaus die Macht, gegenüber ihren Schuldnern Forderungen durchzusetzen, die über reine Geldzahlungen hinausgehen. Regierungen der dritten Welt können davon ein Lied singen.
Das sind Argumente, die in Talkshows angesichts der bestehenden Bankenhörigkeit von Politik und Medien stoisch unterdrückt oder zumindest gerne mitleidig belächelt werden.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die (Geschäfts-)Banken an sich sind nicht das Übel in diesem System. Es geht vielmehr um die enorm wichtige Kontrolle der Geldmenge über Mindestreserven und andere geldpolitische Maßnahmen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit von einer kleinen Gruppe von Bankiers wahrgenommen werden.
In letzter Konsequenz erlaubt dieses System den Geschäftsbanken jedoch quasi, nach Belieben neues Geld in Umlauf zu bringen. Dieses Geld kann jedoch nur geschaffen werden, wenn irgendjemand neue Schulden aufnimmt. Werden keine neuen Kredite vergeben, dann kommt dieses System und damit die Wirtschaft gewaltig ins Stocken. Das können wir derzeit schmerzlich erfahren. Aus diesem Grund werden auch gerne großzügig Kredite an bedürftige Länder in der "Dritten Welt" vergeben.
Der Kampf um die Geldschöpfung
Der Krieg zwischen Staat und Finanzelite um die Herrschaft über das Geld - und damit über das Schicksal ganzer Gesellschaften - hat über Jahrzehnte hinweg stattgefunden. Er wurde 1913 mit der Verabschiedung des Federal Reserve Act endgültig zu Gunsten der privaten Bankiers entschieden.
Danach hat unser heutiges Geldsystem niemand mehr ernsthaft angezweifelt. Heute gilt es allgemein als selbstverständlich, dass Notenbanken als "neutrale" Institution die Geldmenge bestimmen und die Staaten für die Ausgabe der Währung des eigenen Landes zur Kasse gebeten werden.
These: Solange dem Staat/dem Volk die Kontrolle über die eigene Währung und Geldmenge vorenthalten wird, solange werden wir mit schweren Wirtschaftkrisen, sozialer Ungerechtigkeit und Kriegen zu kämpfen haben.
wem das zu lang zum lesen war und wer mich und den Goldreporter jetzt für Spinner hält dem empfehle ich diesen Gentlemen, sowie ich natürlcih immer "Neues aus der Anstalt" empfehle
übrigens alle kompletten Sendungen gibts hier falls einem mal wieder langweilig ist, kann ich nur empfehlen ...
aber am bewegensten waren wohl die Pixies irgendwie die waren so echt und rein wie ich schon lange keine Band mehr gesehen habe, auf der anderen Seite sind sie aber auch alte Säcke geworden ....
und dann musste ich schon nachgucken, hier n live Video aus Anfang/Mitte der 80er und die waren da schon alt *lacht*
na gut wer weiss um was der Song geht?
UPDATE: es geht um einen riesigen schwarzen Schwanz
hatte die Tage viel zu tun Proben, Arbeit etc. etc. und dann ncoh solche Dinge http://slashdot.org/submission/1021103/The-Dawning-of-Internet-Censorship-in-Germany?art_pos=1 die mir ziemlich auf den Sack gehen und deswegen hatte ich kaum Muse zu bloggen. Jetzt fahr ich aber erst mal noch zum entspannen auf ein weiteres Festival nachdem RIP ja schon ganz lustig war gehts dieses WE zum Southside ...
Bleibt schön sauber und macht keinen Unfug ab Dienstag nächster Woche bin ich wieder am Start und dann werden wir schon sehen wer hier wessen web zensiert ... ;)
Warscheinlich ist es sowieso schon zu spät aber ich bitte um eure Mithilfe.
Maybrit Illner hat einen youtube Kanal Uhhuuhh wir sind beeindruckt und hat gestern oder wars vorgestern (ihr könnt ja selber gucken) ein video hochgestellt bei dem man mit einer Videobotschaft antworten kann und dadurch Fragen an die Kanzlerin ja genau an "Mrs. ich hab zu nichts ne Meinung und geh lieber auf Kaffeekränzchen mit den Mohn und Springer Ladies", richten kann.
Diese Fragen werden evtl. der Kanzlerin in der Morgigen Talkshow gestellt.
Man hat der Netzgemeinde ganze zwei oder drei Tage Zeit gegeben Fragen zu stellen, was ich ein bisschen knapp finde es sei denn man hätte diese Anfrage auf Telepolis oder Golem oder einem Portal verbreitet, das im Netz etwas mehr Reputation als ein völlig unbekannter youtube channel besitzt über den ich auch nur durch Zufall gestoßen bin. Let´s make this thing go Viral ...
Ich werd mal sehen ob ich selber noch eins poste,
Vorschläge für Fragen (und das ist jetzt nicht böse oder parteipolitisch gemeint, diese Fragen würde ich auch einem Grünen, Linken oder sonstwas Kanzler stellen):
-Frau Merkel, die derzeitige Staatsverschuldung (wir sind bald bei 1,5 Billionen) in Deutschland ist auf einem Rekordhoch, wie glauben sie allein die 70 Milliarden Zinsen die Deutschland dieses Jahr vorraussichtlich zahlen muss ohne Sozialen Raubbau, Steuererhöhungen und neue Belastungen für den Bürger auf zu bringen, und ist es Realistisch für die BRD ohne eine hohe Inflation wieder aus diesen Schulden herraus zu kommen? (man könte das ganze noch etwas ausweiten ausschmücken mit Zahlen hinterlegen usw. aber ich fürchte sie werden die schön einfachen und kurzen Fragen nehmen, man will die Kanzlerin ja nicht in Verlegenheit bringen)
- Frau Merkel, halten sie es für richtig, dass sich die Agentur für Arbeit die Zahlen schön färbt und dem Bundesbürger vorlügt, wir hätten weniger Arbeitslose, wo doch bewiesen ist, das das nur ein großer Schwindel vor der Wahl ist weil alle Möglichen Menschen aus der Statistik einfach rausgerechnet werden?
- Wie stehen sie zur Aussage der OECD wonach in Deutschland wie in kaum einem anderen OECD-Land die Einkommen von Gering- und Durchschnittsverdienern mit Sozialabgaben und Steuern überproportional belastet werden, wann hat das ein Ende? Kann man vor diesem Hintergrund noch Bankenschirme aufstellen, wer stellt Schirme für die Bevölkerung auf? ICh weiss sie haben Steuersenkungen im Wahlprogramm angekündigt aber müssen wir uns nach der Wahl wieder anhören "Es wäre unfair einen Politiker an seinen Wahlversprechen zu messen" wie einst von Herrn Müntefering und für wen werden diese Steuersenkungen sein, für ihre Freunde aus der Industrie?
hach ich hätte ncoh so viele Fragen und auch durchaus viel gemeinere aber ich fürchte die sind zu hart für das seichte Illner Publikum ...
z.B.
Wenn sie sich ihre Zensurminister SSchäuble und Zensursula so ansehen, wann können wir wieder mit den ersten Bücherverbrennungen rechnen?
-Warum erzählen sie als Physikerin den Menschen nicht mal warum unendliches Wachstum nur mathematisch möglich ist und hören endlich mit dem neoliberalen gewäsch auf, denn das Geldwertsystem steht kurz vor dem Kollaps. Falls sie es noch nicht mitbekommen haben, weil ihre Berater von Bertelsmann und der Deutschen Bank ihnen etwas anderes erzählt haben, wie wäre es dann mal mit einer konstruktiven Diskussion mit Attac?
- Haben sie überhaupt noch eine Ahnung was in diesem Land passiert z.B., dass es die Deutsche Bank gewesen ist, die sich vor der Immobilienkrise am heftigsten gegen einen Teilerlass der Schulden für zahlungsunfähige US-Hauskäufer gewehrt hat und somit mitverantwortlich ist für die Krise in den USA?
Oder wie es den Menschen geht die in wenigen Tagen wieder mit einem Bildungsstreik anfangen, weil sie einfach von der Politik fallengelassen werden oder einem Jan Erik Döllein, dessen Artikel hier gestern zu lesen war? Ja der ist sogar in der CSU stellen sie sich das mal vor, aber ich glaube nicht mehr lange ... wissen sie wie es den Leiharbeitern geht und den 1Euro Jobbern? Ich glaube nicht.
Ich hoffe ihr alle findet noch sehr viele lustige Fragen bis Morgen ... aber ich fürchte die harten Dinger wird Madame Merkel sowieso nicht beantworten müssen ... oder, Maybrit?
den ganzen Tag wirklich keine Zeit hatte mal ein bisschen fremdcontent und siehe da auch CSU wählende Ärzte endecken nach einigem Suchen seltsame Dinge in diesen Landen *lacht* habe das hier ... "gefunden" ... auf duckhome ...
ursprünglich erschienen auf "Mein Politikblog" am 6. Juni 2009
Schon länger ist klar, dass unser jetzt herrschendes Gesundheitssystem eine bewusst gewollte Entwicklung der Politik ist. Und nicht etwa eine Aneinanderreihung von handwerklichen Fehlern.
Den nachfolgenden Bericht (liegt mir als Dokument vor) veröffentliche ich mit der freundlichen Genehmigung des Autors Dr. Jan Erik Döllein.
Was derzeit wirklich geschieht
Von Jan Erik Döllein, Allgemeinarzt
Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.
Ich bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen Ärzte, Hausärzte und Fachärzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination für die nachfolgende Generation nichts geändert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bevölkerung, nicht von unseren Patienten.
Dass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden können, helfen wir den Krankenkassen sparen.
Am 30.1.2008 haben sich 7000 von 8000 Hausärzten zu einer Protestveranstaltung in Nürnberg getroffen und diese war die größte und eindrucksvollste ihrer Art seit Bestehen der GKV. Keine der großen Boulevardzeitungen brachte meines Wissens einen adäquaten Artikel, keiner der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender ging tiefer und nachhaltiger auf diese Veranstaltung ein.
Die allermeisten Hausärzte eines der reichsten und größten Bundesländer drohen mit Widerstand und niemanden interessiert es. Nur uns Ärzte – der Rest der Bevölkerung wird außen vor gehalten. Das machte mich stutzig und ich begann, immer tiefer im Internet nach den Gründen zu suchen, worauf ich stieß, hat meinen Glauben an den Rechtsstaat im Mark erschüttert und erklärt uns allen die Frage, was hier wirklich passiert:
Man muss weiter ausholen, spätestens seit der Seehoferreform 1997 wurde uns ja schon klar gesagt, dass die deutsche Bevölkerung immer mehr überaltert, dass die Gesundheitskosten aus dem Ruder laufen sollen und die Bezahlung immer weniger vom Solidarsystem übernommen werden könne.
Der Lösungsansatz lag neben den Einsparungen, unter denen sowohl die Krankenhäuser als auch die Niedergelassenen leiden, in der fortschreitenden Privatisierung von Teilen unseres Gesundheitssystems.
Nur allzu gern nahmen viele kommunale Träger die Möglichkeit wahr, ihre defizitären Krankenhäuser an Klinikkonzerne zu verkaufen. Die schlechte Einnahmensituation der Häuser war ein Produkt der Reformen.
Grundsätzlich ist diese Tendenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft zu finden, der Staat zieht sich aus wichtigen staatlichen Aufgaben zurück und verkauft sein Eigentum, mit dem immer auch eine Sicherstellungsaufgabe verbunden ist, an private Hände. Man kennt dies von der Bahn, von der Post, von der Stromversorgung und zahlreichen anderen Bereichen. Auf der Homepage des Bundestages findet man zu dem Schlagwort Privatisierung über 2000 Einträge aus den letzten fünf Jahren.
Aktuell diskutiert man gerade die Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens. Schleichend geht damit aber auch ein zunehmender Machtverlust der Regierung einher und der Bürger ist in allen Bereichen häufig der Willkür der Konzerne ausgesetzt. Grundlage dieser Denkrichtung ist der so genannte Neoliberalismus, der eine Entstaatlichung und eine Übernahme gemeinschaftlicher Felder durch “die Bürger“ propagiert, womit allerdings keine Bürgervereinigungen gemeint sind, sondern nur die großen Konzerne.
Zurück zu unserer Entwicklung im Gesundheitssystem: Es entstanden also vier große Klinikketten, namentlich Rhönklinken, Asklepios, Sana und Fresenius, die miteinander im Jahr 2007 sieben Milliarden Gewinn erzielt haben, wohl gemerkt, der Klinikmarkt ist noch längst nicht komplett aufgeteilt, sondern befindet sich noch zu großen Teilen in den Händen der Kommunen.
Es ist aber zu Zeiten der politisch gewünschten DRG-Abrechnung zu erwarten, dass die stetig größer werdenden Defizite die Landkreise immer mehr zwingen werden, sich von der Schuldenlast zu befreien, ihre Krankenhäuser den interessierten Klinikketten zu verkaufen. Die Gewinnerzielung läuft, auch wenn das stetig verneint wird, über eine Personalkostenreduzierung, indem man aus dem BAT-Tarif aussteigt und Haustarife anbietet, denen die Mitarbeiter zustimmen müssen.
Zitat aus der Homepage der Rhönkliniken:
„Wir würden den Versuch, uns auf BAT-Niveau binden zu wollen, als Angriff auf die Zukunft unserer Krankenhäuser betrachten.“
Auch die Synergieeffekte wie gemeinsamer Einkauf, Labor etc. der Klinikketten helfen, dass sich vormals rote Zahlen bald in Gewinne verwandeln. Über kurz oder lang werden sich die meisten Krankenhäuser mittelbar oder unmittelbar im Besitz der großen Vier befinden.
Was geschieht nun bis 2020 mit den niedergelassenen Ärzten in Deutschland? Die werden einfach aussterben. Die Ursache ist ja leicht erklärt, auch im ambulanten Sektor ist die Honorierung so schlecht geworden, dass sich für einen jungen Arzt das Risiko in die Selbstständigkeit einfach nicht mehr lohnt.
Alle Gesundheitsreformen der letzten Jahre hatten nur ein Ziel, nämlich die gesamten Leistungserbringer derart in finanzielle Misslage zu bringen, dass man sich förmlich nach einem Heilsbringer in Form eines professionellen Großbetriebes sehnt, der einem die Last der stetigen Existenzbedrohung von den Schultern nimmt. Durch die Reformen wurde sicherlich auch Geld für die Krankenkassen gespart, aber das war nur der nachrangige Sinn, in Wahrheit wurde hier die komplette Privatisierung der gesamten Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung vorbereitet.
Man gründet heute MVZ (Medizinische Versorgugs-Zentren), weil argumentiert wird, dass der Zusammenschluss die Kosten senkt und die Patienten kürzere Wege haben. Dem kann man nicht widersprechen, aber in Wirklichkeit liefern die, derzeit häufig noch in den Händen von einzelnen Ärztegenossenschaften liegenden, Einrichtungen die ideale Basis für eine Übernahme durch die großen Konzerne.
Ab einer entsprechenden Summe wird sicher jeder schwach. Es wird dann fortwährend angestrebt, die, in der Region übrigen Arztsitze allmählich billig aufzukaufen, denn andere Interessenten gibt es kaum. Sollte dann der gleiche Konzern auch noch das entsprechende Krankenhaus besitzen, liegt das Monopol der Gesundheitsversorgung einer ganzen Region in den Händen eines einzelnen Privatunternehmens.
Ab dann würden nicht mehr die Krankenkassen den Preis diktieren, sondern der Monopolist, denn niemand anderes kann die Sicherstellung der medizinischen Versorgung garantieren. Die Gelder der Beitragszahler werden reichlich in die Taschen der Besitzer fließen und der mündige Bürger wird in seiner Versorgung komplett auf die Bestimmungen des jeweiligen Konzerns angewiesen sein.
Rechte wie die freie Arztwahl will ich hier gar nicht erwähnen, man wird froh sein, dass sich überhaupt noch jemand der Bürger annimmt. Unsere breit gefächerte Arztlandschaft soll also ganz bewusst umgebaut werden zu einer reinen Monokultur, die nur der Gewinnerzielung dient und den einzelnen Patienten als Wertschöpfungsfaktor und nicht als Mensch behandelt.
Mit Sicherheit entstehende Mehrkosten für die Versicherten müssen die Patienten aus der eigenen Tasche bezahlen. Man bezahlt auch, denn man hat ja keine Behandlungsalternative. Ab diesem Zeitpunkt sind übrigens auch Strukturen wie Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen oder Ärztekammern völlig unsinnig geworden, denn einem Alleinanbieter redet niemand mehr drein. Berufsständische Gebote wie Schweigepflicht, Ehrenkodex, Werbungsverbot werden ebenfalls keine Geltung mehr haben, der Arzt ist ein reiner angestellter Dienstleister für den Profitkonzern. Bis 2020 ist alles abgeschlossen.
Diese ganze Entwicklung ist verursacht allein durch die von unserem Staat veranlassten Gesundheitsreformen und man muss sich natürlich fragen, wie können unsere gewählten Volksvertreter diesen Ausverkauf der Persönlichkeit und der Intimität seiner Bürger nicht nur zulassen, sondern sogar auslösen wollen? Wie kann ein Staat bewusst seine Mitglieder zu gläsernen Wirtschaftsgütern machen?
Bewusstes Handeln möchte ich den meisten gar nicht unterstellen, denn durch die Nomenklaturen, Umfragen, scheinbaren Kompliziertheiten und angeblichen Komplexitäten wissen die allermeisten unserer Bundestagsabgeordneten überhaupt nicht mehr Bescheid, welche Konsequenzen die Reformen langfristig auslösen werden.
Auch die Gesundheitsministerin Ulla Schmid sieht in den MVZ offenbar immer noch eine großartige Wiedererweckung der alten Polikliniken aus Ostdeutschland, wobei sie einen entscheidenden Unterschied vergisst, in der DDR bestand natürlich eine Kostenstabilität durch den Staatsbesitz, während MVZ in den Händen monopolistischer Konzerne die Gesundheitsausgaben sicher ans Limit treiben werden und auch mit den Patientendaten noch Geschäfte gemacht werden.
Die ganzen Ziele dieser entsolidarisierten Übernahme der Bevölkerung werden den Politikern von den Initiatoren angepriesen mit den Begriffen Vernetzung, Qualitätssteigerung, Kommunikationssteigerung und so weiter. Ich glaube fest daran, dass viele unserer Politiker insgesamt davon überzeugt sind, es richtig zu machen, denn die Daten, die sie erhalten, bestärken sie.
Die Initiatoren, die still und heimlich unsere Politiker derart stark beeinflusst haben, dass sie zufrieden und mit reinem Gewissen die Grundfesten unseres Staates auf den Markt werfen, sind klar zu nennen: es handelt sich um Liz und Reinhard Mohn, unterstützt von ihrer Freundin Frieda Springer.
Sie haben diese Namen fast noch nie gelesen, sie halten sich weitestgehend aus den Medien heraus und doch werde ich Ihnen erklären, dass es nahezu niemand anderes ist, der das deutsche Gesundheitssystem zur Ernte für Investoren vorbereitet hat. Das Ehepaar Mohn besitzt, als reiner Familienbetrieb, sowohl die Bertelsmann AG, als auch die Bertelsmann Stiftung, ein geniales Steuersparmodell, denn die Stiftung ist derzeit immer noch als gemeinnützig anerkannt, obwohl sie zu 75% Besitzer der Aktien der AG ist, 25% der Aktien befinden sich in direktem Familienbesitz.
Durch die Gemeinnützigkeit muss die Stiftung die Dividendenausschüttung erheblich begünstigter versteuern, als es die Familie Mohn müsste, wenn sie als privater Eigner Steuern zahlen würde. Die Einsparungen liegen in Milliardenhöhe, denn beispielsweise im Jahr 2006 kursiert ein Gewinn der Bertelsmann AG von 9,7 Mrd. Euro und der Umsatz des Konzerns war 2005 mit 16,8 Milliarden Euro so hoch wie der der nächsten zehn Medienkonzerne zusammen.
Ein „global player“, der insgesamt in über 60 Ländern vertreten ist und sich vor allem über die Vermarktung von Kommunikation im weitesten Sinne finanziert. Unter anderem gehört der Bertelsmann AG sowohl die RTL Group, als auch der Gruner + Jahr Verlag, aber auch die, auf breiter internationaler Ebene agierende Arvato, die sich auf alle Kommunikationsplattformen zwischen Bürger und Staat spezialisiert hat.
Insgesamt gehört dieser unglaublich mächtige Konzern einer einzigen Familie, der Familie Mohn. Frieda Springer, die Witwe von Axel Springer besitzt die Hauptanteile des Springerkonzerns und die beiden Damen sitzen häufig bei einem Plausch bei ihrer Freundin Angela Merkel. Ob sich unsere Kanzlerin diese Freundschaft allerdings frei wählen konnte, ist angesichts der Medienallmacht von Liz Mohn und Frieda Springer, die übrigens einen ausgesprochen sympathischen Eindruck machen, mehr als fraglich. Ein Kaffeekränzchen regiert unser Land.
Die politische Einflussnahme erfolgt über die Bertelsmann Stiftung, eine Institution, die sich vom Steuersparmodell schnell zum größten und durch den Medienhintergrund mächtigsten Think Tank der Republik gewandelt hat. Obwohl man in den Medien kaum den Namen Bertelsmann hört, ist es doch erklärte Politik, die Gesellschaft zu verbessern, zu reformieren und zu perfektionieren, vorwiegend in den Hinterzimmern der Macht. Übrigens relativ klar formuliert von Reinhard Mohn selbst, der wohl auch aufgrund seines Alters mittlerweile die personelle Führung in die Hände seiner Ehefrau gelegt hat.
Ich muss gestehen, dass mich der extrem apodiktische Anspruch und die verlockenden Heilsbotschaften leider an die Ideen von Scientology erinnert haben, jedoch habe ich bei allen Recherchen keine Verbindung entdecken können und behaupte dies auch nicht. Letztendlich ist dies aber wohl auch der Grund, warum auf zahlreichen Internetseiten von der „Mohn-Sekte“ gesprochen wird und gerade wir Deutschen müssen immer hellhörig werden, wenn jemand für sich allein den Anspruch proklamiert, zu wissen, was eine bessere Welt ist.
Eine Frage, die sich mir ständig stellt, ist, wie verfassungskonform ein Lobbyismus ist, bei dessen Nichtbeachtung unsere Volksvertreter fürchten müssen, über die Vernichtung in den Medien ihren Job zu verlieren. Wenn ein Beruf, wie der des Politikers so stark von der öffentlichen Meinung abhängt und diese Meinungsbildung in den Händen zweier netter Damen liegt, wie viel ist dann eigentlich unsere Demokratie noch wert?
Nun zurück zum Gesundheitssystem: Die Bertelsmann Stiftung berät, aus natürlich nur idealistischem Grund die gesamte Bundesregierung, aber natürlich auch viele andere Konzerne mit Fakten, Demographie, Benchmarks und Qualitätskriterien. Sie schafft Diskussionsforen und Kongresse, bei denen ausgewählte Referenten Bertelsmannpositionen vertreten und fortwährende, subtile Meinungsbildung aus einem Guss erfolgt. Dabei hat die Stiftung in Deutschland aufgrund ihrer „Uneigennützigkeit“ gerade in Politikerkreisen eine außergewöhnlich große Reputation erlangt.
Der Volksvertreter muss, um richtige Entscheidungen treffen zu können, wissen, mit welcher Sachlage er konfrontiert ist, was die Bevölkerung will und welche Risiken bestehen. Diese Daten liefert Bertelsmann, gleich kombiniert mit den entsprechenden Lösungsansätzen. Die Macht der Demographie und Demoskopie ist überragend. Wenn mir jemand sagt, ich solle meine Praxis renovieren, habe ich die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wenn mir aber jemand sagt, 87% der Bürger unserer Stadt finden die Einrichtung und die Farbwahl meiner Praxis schrecklich, wie sehr gerate ich dann bei meiner Entscheidung unter Druck?
Deshalb kann man den Politikern letztendlich gar keine Vorwürfe machen, denn sie meinen ja, ihre Reformentscheidungen für das Volk zu treffen. Anprangern könnte man höchstens, dass sich viele schon so weit vom Bürger entfernt haben, dass sie ihn nicht mehr selbst befragen können.
Ähnlich verhält es sich auf alle Fälle mit dem Gesundheitssystem, ständig wird von Bertelsmann kritisiert, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen den ambulanten und den stationären Ärzten ist schlecht, die Qualitätskriterien werden nicht beachtet, man kann unsere Arbeit nicht messen und statistisch erfassen. Die Medien beschränken sich in der Berichterstattung nur auf Fehler und Versäumnisse unseres Berufsstandes, die tägliche Arbeit um die Gesundheit unserer Bevölkerung findet keine Erwähnung.
So sturmreif geschossen, glauben viele Politiker, an dieser „desolaten“ Situation etwas ändern zu müssen, zumal, ich gestatte mir zu sagen angeblich, das Geld immer weniger wird.
Heilsbringer sind hier wieder die privaten Träger, die dem chaotischen System der Einzelpraxen mit einer Fülle an Controlling, Effizienzsteigerung, Qualitätsmanagement, Benchmarking und repräsentativer Außenwirkung entgegentreten. Das ist der Anspruch, der von der gemeinnützigen Stiftung in die Köpfe der Bundespolitiker geimpft wird, das ist alles so schön nachvollziehbar und welcher Politiker möchte nicht im Gesundheitssystem Qualität und messbare Größen? Doch wird menschliche Nähe und soziale Wärme jemals quantifizierbar sein?
Offensichtlich bemerken Viele nicht, auf welche Gefahr wir zusteuern: wenn das System der Einzelpraxen dem Monopolismus einiger weniger Konzerne weicht, wie groß ist dann deren Macht? Was Bertelsmann davon hat, unsere Bürger zu vermarkten? Nun, Frau Liz Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön Kliniken AG, dem größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Und ich bin überzeugt, dass es noch tausend anderer gewinnversprechender Gründe gibt, mit denen sich die Bertelsmann AG dieses völlig neue, bisher geschützte Wirtschaftsfeld erschließen wird. Sei es durch Schriftmedien, Kommunikationsplattformen Fernsehprogrammen etc.
Interessant, fand ich auch die Rolle des Herrn Frank Knieps, der noch 2003 als AOK-Geschäftsführer vor einer Privatisierung der Gesundheitswirtschaft warnte, weil diese über kurz oder lang die Kosten in die Höhe schnellen lasse. Mittlerweile steht er auf der Referentenliste jeder Bertelsmannveranstaltung und sitzt im Bundesgesundheitsministerium als Verantwortlicher für die Umsetzung der Reformen.
Ich kann mir ein Zitat aus einem Interview von 1999 mit den „Verbrauchernews“ einfach nicht verkneifen, es ging um die Forderungen der Reformkommission Soziale Marktwirtschaft, gesponsert von der Bertelsmannstiftung: „Die Kommission ruft zur Abkehr von den tragenden Strukturprinzipien der sozialen Krankenversicherung auf… Gesundheit soll von den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Einzelnen abhängig gemacht werden. … Die Vorschläge der Kommission enthalten keine neuen und schon gar keine brauchbaren Gedanken zur politischen und finanziellen Stabilisierung der Krankenversicherung. Sie sind Blendwerk, weil sie Gesetze der Marktwirtschaft im Gesundheitswesen einführen wollen, die dort gar nicht gelten können.“
Bewundernswert, soviel fällt mir dazu ein, wie schnell gut dotierte Referentengehälter die Meinung nahezu um 180 Grad drehen können.
Nett ist auch die Geschichte mit der E-card, die von den Stiftungsgremien immer als Weg aus der Intransparenz und dem angeblichen Mangel an Kommunikation zwischen den medizinischen Leistungserbringern hochgehalten wird. Obwohl sich alle Ärzteverbände dagegen aussprechen, weil die E-card eindeutig ein Eingriff in die ärztliche Schweigepflicht und die Individualität des einzelnen Bürgers ist, betreibt das Bundesgesundheitsministerium weiter deren Einführung.
Beauftragt, für ein Volumen von vorrausichtlich 1,9 Milliarden Euro ist der Konzernteil Arvato. Es ist übrigens müßig zu nennen, dass dieses Unternehmen zusammen mit dem Verlag Gruner + Jahr und dem Springer Konzern das modernste Druckzentrum Europas Prinovis hält. Je tiefer man sucht, desto öfter findet man die Verquickung der selbsternannten Eliten, die uns in Wirklichkeit regieren.
Ich gebe zu, gar nicht tiefer gestöbert zu haben, denn eigentlich wollte ich ja nur die Frage klären, warum unsere Situation ist, wie sie ist. Ich habe auch bei Frau Springer und ihrem ganzen Konzern keine offizielle Beteiligung an den großen Klinikkonzernen gefunden, deshalb kann ich mir letztendlich nur vorstellen, dass entweder entsprechender Aktienbesitz oder die multiplen Verwebungen mit dem Bertelsmann Konzern der Grund sind, warum sich die Springerpresse so mitschuldig macht an der Vernichtung der ambulanten Patientenversorgung durch niedergelassene Ärzte.
Abschließend möchte ich noch einmal kurz zusammenfassen:
Krankenhäuser machen politisch gewollte Defizite, werden an Klinikketten verkauft.
Niedergelassene Ärzte verdienen politisch gewollt so wenig, dass der Nachwuchs ausbleibt. Sie werden durch MVZ ersetzt, die zu guter letzt ebenfalls den Klinikkonzernen gehören werden.
Die medizinische Versorgung unseres Landes liegt dann nicht mehr in der Verantwortung von Ärzten, sondern von Konzernen.
Monopolstrukturen und die Lenkung der Patientenströme garantieren bei einer überalterten Bevölkerung eine geradezu utopische Ertragssituation.
Ärztliche Standestraditionen werden dem reinen Streben nach Ertrag geopfert werden. Die gesundheitspolitische Landschaft wird sich von Grund auf radikal verändern und entsolidarisieren.
Die Ursache liegt nicht in dem Wunsch der Bevölkerung, sondern in der geschickten Manipulation der Regierung durch hochpotente Lobbyisten, die die Macht haben, über das Schicksal der Politiker zu verfügen.
Ich weiß, dass ich Ihnen hier viele Fakten und Daten zugemutet habe, aber ich verspreche Ihnen, dass es sich hierbei nur um die absolute Spitze des Eisberges handelt. Ich könnte die Entstehung der Hochschulgebühren oder die Beeinflussung der Schulpolitik nennen, ich könnte die Agenda 2010 der rot-grünen Regierung nennen, die in all ihren Details nahezu komplett aus der Feder der Bertelsmannstiftung stammt.
Ich empfehle Ihnen nur einmal, in Ihre Suchmaschine die zwei Schlagwörter „Bertelsmann“ und „Kritik“ einzugeben und Sie finden eine derartige Fülle an Informationen, wie dieser Konzern Deutschland fest im Griff hat und seine Bevölkerung zu Schafen degradiert, deren Wolle reichlich Gewinn abwirft. Dabei ist es völlig unwichtig, ob man ein Arbeitsschaf, ein Landtagsschaf oder ein Bundestagsschaf ist, die gesamte Bevölkerung trägt dazu bei, den Nachschub an Wolle zu liefern.
Ich weiß nicht, wie wir alle es verhindern können, dass Gesundheit zu einer profitablen Beute für die mächtigen Konzerne werden wird, nur haben wir Ärzte generell eine nicht kontrollierbare Kommunikationsplattform, nämlich unser Wirken vor Ort, bei den Bürgern. Informieren Sie sich erst mal selbst, machen Sie sich ein eigenes Bild, bevor Sie mir alles glauben.
Betrachten Sie die Medien einmal unter dem neu gewonnenen Aspekt der Unfreiheit und Manipulation. Wenn wir uns der Hintergründe bewusst werden, sieht man auch, wie unwichtig eigentlich die Streitereien der Berufsverbände sind, wie sensationell allerdings der Protest der Hausärzte in Bayern war.
Ich habe noch so viele Fragen, die ich Sie alle bitte zu beantworten, z.B. welche Rolle spielen die Krankenkassen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese sehenden Auges in eine Zwangssituation laufen wollen, in der sie ausgemolken werden wie nie zuvor. Auch ist es doch höchst fragwürdig, ob man überhaupt dann noch Krankenkassen benötigt: wenn ohnehin die Versorgung monopolistisch in den Händen der großen Konzerne liegt, ist es wohl zu erwarten, dass man seinen Krankenversicherungsbeitrag unmittelbar dorthin überweisen wird.
Das ist in letzter Instanz das System des amerikanischen Konzerns Kaiser Permanente, mit dem unsere, hoffentlich getäuschte Gesundheitsministerin durchs Land zieht und das auf allen Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums so überzeugt angepriesen wird.
Wie ist das mit Healthways, sind die so klug, dass sie die Vermarktung unserer Republik bereits erkennen und ähnlich einem Bohrteam die besten Pfründe sichern wollen? Oder besteht hier eine Übereinkunft mit der Bertelsmann AG, für die es ein leichtes wäre, die Bevölkerung gegen diesen potentiellen Gegner aufzubringen? Geben Sie mal „Atlantikbrücke“ in ihre Suchmaschine ein, erweitert den Horizont erheblich.
Ich habe Angst vor dieser ganzen Verstrickung und erst recht vor dem Gedanken, in einem Land zu leben, das längst in den Händen von Konzernen ist. Ich kann nur diese Ergebnisse meiner Recherche darstellen und allen verantwortungsvollen Bürgern erklären, in der Hoffnung, dass dadurch eine Diskussion angeregt wird, in allen Bereichen des täglichen Lebens.
Ich kann als Arzt Menschen nicht verändern, ich kann als Arzt aber die Menschen informieren über Gefahren, die in ihrem Verhalten gründen, kann sie warnen und versuchen, über die Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. Das Internet scheint mittlerweile der einzige Weg, Informationen noch ungefiltert austauschen zu können. Ich lade Sie alle ein, mitzusuchen, mitzustöbern, die Geschichte publik zu machen.
Zeigen Sie diese Zusammenfassung gerne allen interessierten Menschen, Journalisten und Entscheidungsträgern, die sich längst fragen, woher das Gefühl kommt, in diesem Staat nur noch ein Wirtschaftsgut zu sein, die sich tagtäglich die Frage stellen, warum das Leben hier immer weniger schön ist. Zeigen Sie diese und Ihre eigenen Erkenntnisse den Menschen, die Macht und Einfluss haben, diskutieren Sie, ob diese Allmacht gewollt ist, oder so schleichend entstanden ist, dass sie einfach übersehen wurde. Vertreten Sie ein Menschenbild, das mehr ist, als die RTL-Vision von Superreichen und armen Bürgern, die sich bei DSDS für uns zum Idioten machen.
Die weitestgehende Anspruchslosigkeit unseres Medienangebots zeugt meiner Meinung nach deutlich von dem Respekt, den die Regierenden vor uns haben. Wenn wir nach all den Gesprächen dann gemeinsam erkennen sollten, dass diese Entwicklung unveränderbar ist und in Zukunft der Weg unserer Gesellschaft in diese Richtung führen soll, muss jeder selbst wissen, ob er dort leben will oder nicht. Nur wissen sollte jeder, warum alles so abläuft.
Hinterfragen Sie, warum ein Mann wie Horst Seehofer, obwohl er die Türen geöffnet hat für diese Politik, heute in der Passauer Neuen Presse als scharfer Kritiker des Neoliberalismus zitiert wird und erinnern Sie sich, bei aller Fragwürdigkeit, warum er gerade vor der Bewerbung zum CSU-Vorsitz durch die Medien geprügelt worden ist. Dieses Schicksal droht allen Abtrünnigen und natürlich habe auch ich persönlich echte existentielle Angst vor den Auswirkungen dieses Dossiers.
Die Lösung des Problems der Rettung unseres Gesundheitssystems wäre einfach: würde man den Beruf des selbstständigen Arztes wirklich wieder attraktiver machen, würde diese Berufsgruppe immer ein mächtiges Kontrollorgan und einen Gegenpol zu der Konzernpolitik darstellen, zumindest solange, bis man uns auch korrumpiert hat.
Die grundsätzliche Beurteilung der derzeitigen Lage unserer Nation überlasse ich sehr gerne anderen, denn die werden dafür bezahlt. Es ist wichtig, dass der Staat sich wieder seiner Verantwortung für den einzelnen Bürger bewusst wird und nicht für den Bürger in der Definition des Neoliberalismus.
Machen Sie sich Gedanken und, was mich freuen würde, überzeugen Sie mich, dass ich mich irre, dass alles, was ich heute hier verfasst habe nicht wahr ist und das Hirngespinst eines Spinners, Sie könnten mir keine größere Freude machen.
the whole day and guess what? My ordinary work did not disapear in the meantime ... what a bummer!
And the things i had to decide on today are a total bummer, too! And in my personal mailbox people are ranting about ... whatever ... and in switzerland people seem to be to scared to use their own brain ...
DAAAAARRRRRNNNN!
Did i actually mention that i do love the word bummer, lately? ;)